Gegen das Vergessen
Die Klassen W9a, W9b und WZ11a der Staatlichen Wirtschaftsschule Hof besuchten am 5. März 2026 gemeinsam die KZ-Gedenkstätte in Flossenbürg, begleitet von Herrn Kneuer, Frau Schute und Frau Kleen.
Wir fuhren pünktlich um 8 Uhr Richtung Flossenbürg los, in ein ehemaliges NS-Arbeitslager, in dem insgesamt über 100 000 Menschen unter schlimmsten Bedingungen lebten und tagtäglich härteste Arbeit im Steinbruch verrichten mussten. Von unseren Gruppenleitern, Herr Heider und Frau Sailer, bekamen wir viele interessante Informationen vermittelt, wie beispielsweise über den ehemaligen Häftling Jack Terry, der mit 14 Jahren einer der jüngsten im Lager war. Zum Schluss gingen wir noch ins „Tal des Todes“ hinab, welches für seine Massenhinrichtungen und das Krematorium gefürchtet war und ein mulmiges Gefühl beim Durchlaufen hinterlässt. Alles in allem war es ein sehr bewegender Ausflug, der uns alle nachdenklich stimmte.
Während der Führung erhielten wir viele Informationen, beispielsweise wie die Menschen damals im Lager leben mussten. Bilder, Berichte und Erklärungen verdeutlichten uns, wie schlimm diese Zeit für die Häftlinge war. Der Besuch hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, sich an der Geschichte zu orientieren und von ihr zu lernen. So stimmte der Besuch viele von uns nachdenklich. Es war eine wichtige Erfahrung, die uns gezeigt hat, wie wertvoll Respekt, Toleranz und Menschlichkeit in unserer heutigen Gesellschaft sind.
Julian Gemeinhardt (W9a) und Celia Weber (W9a)
